1. Ziel
Die Grenzwerte unserer Fertigung kennen und anwenden.
2. Geltungsbereich
In dieser Richtlinie werden keine elektrischen Anforderungen an die Leiterplatte behandelt.
3. Referenzunterlagen und Begriffe
Qualification and Performance Specification for Rigid Printed Boards IPC-6012 B
Generic Standard on Printed Boards Design IPC-2221 A
Printed board description in digital form IPC-D-350 D
4. Verantwortung
Für die Vorgaben und die Umsetzung dieser TA sind die Abteilungsleiter verantwortlich. AL
Für die korrekte Anwendung liegt die Verantwortung beim jeweiligen Mitarbeiter. MA
5. Vorgehensweise
Der Inhalt wird periodisch - mindestens zweimal pro Jahr - mit den Fertig-
ungsmöglichkeiten verglichen und wenn abweichend korrigiert.
6. Werte
6.1 Abmessungen
In der Fertigung werden standardisierte Basismaterialformate verwendet. In den Randzonen dieser Nutzen sind prozessbedingte Referenzsysteme und Prüffelder vorhanden. Die daraus resultierende nutzbare Fläche bestimmt gleichzeitig die maximalen LP-Abmessungen die hergestellt werden können.
Aussenmasse
|
maximale LP-Abmessung
minimale LP-Abmessung
|
567 x 412 mm
20 x 10 mm,
kleinere Masse nur im Liefernutzen
|
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║
|
Leiterplatten-Dicke
|
|
Ohne
UL-Zulassung
|
Mit
UL-Zulassung
|
|
|
|
Ein- und Doppelseitig
Mehrlagen
Mit Oberfläche HAL
|
0.1 - 0.4 mm
0.3 – 0.4 mm
|
0.5 - 6.0mm
0.5 – 6.0 mm
0.8 - 4.0 mm
|
|
║
║
║
║
║
|
6.2 Lagenaufbau
Die aktuellen Möglichkeiten für Mehrlagen-Aufbaupläne können Sie bei uns
erfragen.
6.3 Löcher
Der minimale Loch-Ø ist von der Dicke der Leiterplatte und von der
Oberflächenausführung abhängig.
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LP-Dicke
|
minimaler Loch-Ø
|
|
|
|
|
nicht metallisiert
|
metallisiert
|
|
|
|
|
< 0.80 mm
1.00 – 2.00 mm
2.40 – 6.00 mm
|
0.15 mm
0.15mm
Ratio 1:15
|
0.10 mm
0.15mm
Ratio 1:15
|
|
|
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Oberflächen-
Ausführung
|
minimaler Loch-Ø
|
|
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|
|
nicht metallisiert
|
metallisiert
|
|
|
|
|
chem. Nickel/Gold
chem. Silber
chem. Zinn
Heissverzinnt (HAL)
|
keine zusätzlichen Einschränkungen
|
0.10 mm
0.10 mm
0.15 mm
0.25 mm
|
|
║
|
Die minimalen Durchmesser-Toleranzen sind abhängig von der Art der Oberflächen-Ausführung
|
Oberfläche
|
minimales Toleranzfeld
|
|
|
|
nicht metallisiert
|
metallisiert
|
|
|
|
HAL
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0,05 mm
|
+/-0,10 mm
|
|
|
chem. Nickel/Gold
|
+/-0,06 mm
|
|
|
|
chem. Silber
|
+/-0,06 mm
|
|
|
|
chem. Zinn
|
+/-0,06 mm
|
|
|
Lochdurchmesser > 5.7 mm werden gefräst, weil keine Bohrwerkzeuge eingesetzt werden können.
6.3.1 Geschlossene Durchkontaktierungen
Damit bei engen Platzverhältnissen die Umsteigelöcher direkt in die
Lötflächen (SMD oder BGA) platziert werden können, müssen diese dicht
verschlossen werden.
Heute werden diese Umsteigelöcher mit Epoxid/Füllstoff geschlossen und mit Kupfer überzogen.
|
|
Grenzwerte
|
|
|
|
Lochdurchmesser (einschl. Metallisierung)
|
0.1 - 0.4 mm
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|
|
|
Leiterplattendicke
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0.5 – 6.0 mm
|
|
|
|
Cu-Kaschierung Aussenlagen
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5 µm
|
|
|
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Cu-Kaschierung im Loch
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≥ 25 µm
|
|
|
|
Leiterbreite/ -Abstand
|
0.1/0.1 mm
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|
|
|
Verhältnis
Lochdurchmesser zu Plattendicke
|
maximal 1 :20
|
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|
|
|
|
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6.4 Leiterbild
6.4.1 Leiterbahnführung
Alle in diesem Punkt aufgeführten Masse beziehen sich auf die Originaldaten des Kunden und nicht auf die fertige Leiterplatte.
Bei Richtungsänderungen der Leiterbahnen sind 45°-Winkel oder Radien zu benutzen. 90°-Winkel oder grössere sind zu vermeiden.
Leitereinführungen in SMD-Flächen oder Lötaugen sind so zu legen, dass keine spitzen Winkel oder zu kleine Abstände entstehen. Wenn solch kleine Abstände festgestellt werden, muss der Kunde informiert werden für künftige Korrekturen. Abstände bis zu 0,076 mm müssen automatisch aufgefüllt werden (PEALABLE).
Schriften und Symbole in den Leiterbildern sollen auf wenige Zonen beschränkt bleiben. Die Strichbreite und Abstände müssen den minimalen Leiterbreiten und -abständen entsprechen.
6.4.2 Leiterbreite
Die minimal herstellbare Leiterbreite ist abhängig von der Dicke der zu verarbeitenden Kupferkaschierung.
minimale Leiterbreiten
|
Cu-Kaschierung (1
|
Leiterbreite
|
|
|
|
Aussenlagen
|
Innenlagen
|
|
|
|
5 µm (2
18 µm
35 µm
70 µm
105 µm
175 µm
210 µm
400 µm
|
0.05 mm
0.15 mm
0.20 mm
0.30 mm
0.40 mm
0.50 mm
0.60 mm
1.0 mm
|
----
0.05 mm
0.15 mm
0.25 mm
0.40 mm
0.50 mm
0.60 mm
1.0 mm
|
|
|
1) Dies ist die Kupferdicke auf dem Basismaterial. Die fertige Leiterplatte hat auf den Aussenlagen eine um 15-40 µm dickere Kupferschicht.
2) nur bei Mehrlagen-Leiterplatten
|
|
||
6.4.3 Leiterabstand
Die minimal herstellbaren Leiterabstände sind abhängig von der Dicke der vorgegebenen Kupferkaschierung.
Minimale Leiterabstände
|
Merkmal
|
Cu-Kaschierung (1
|
Leiterabstand
|
|
|
|
Aussenlagen
|
Innenlagen
|
|||
|
Leiter zu Leiter (3
|
5 µm (2
18 µm
35 µm
70 µm
105 µm
175 µm
210 µm
400 µm
|
0.05 mm
0.15 mm
0.20 mm
0.30 mm
0.40 mm
0.50 mm
0.60 mm
1.0 mm
|
---
0.05 mm
0.15 mm
0.20 mm
0.40 mm
0.50 mm
0.60 mm
1.0 mm
|
|
|
1) Dies ist die Kupferdicke auf dem Basismaterial. Die fertige Leiterplatte hat auf den Aussenlagen eine um 15-40 µm dickere Kupferschicht.
2) nur bei Multilayer.
3) Bei heissverzinnen Leiterplatten ohne Lötstoppmaske,
muss ein minimaler Abstand von 0.40 mm eingehalten werden.
|
|
|||
Minimale Leiterabstände zu Konturen
|
|
Dicke der
Leiterplatte
|
Leiterabstand
|
|
|
|
Aussenlagen
|
Innenlagen
|
|||
|
zu gefrästen
Konturen und
Durchbrüchen
|
0.1 – 0.40 mm
> 0.40 mm
|
0.30 mm
0.25 mm
|
0.30 mm
|
|
|
zu geritzten Konturen
|
0.8 – 3.2 mm
|
siehe unter 6.10.3
|
|
|
6.4.4 Restring
Der Restring ist der Abstand zwischen der Lochkante und dem Aussendurchmesser der zugehörigen Anschlussfläche. Auf den Aussenlagen müssen alle metallisierten Löcher eine Anschlussfläche aufweisen (Tenting-Prozess).
Beispiel: Pad-ø: 1.25 mm
End-ø: 0.8 mm
1,25 – (0,8 + 0,15)
Restring = ------------------------- = 0,15 mm
2
Das Loch wird in der Regel um 0.15 mm grösser gebohrt als der End-ø.
End-ø von 0.1 - 0.4 mm, in der Regel Durchsteiger (Vias), werden nur um
0.1 mm grösser gebohrt. In Absprache mit dem Kunde kann der Restring für Durchsteiger vergrössert werden, indem man den Bohrdurchmesser gleich gross wie den End-ø bestimmt.
minimale Restringe
|
Cu-Kaschierung
|
Aussenlagen
|
Innenlagen
|
|
|
|
Loch-ø £ 0,4
|
Loch-ø > 0,4
|
|
||
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5 + 18 µm
35 µm
70 µm
105 µm
175 µm
210 µm
400 µm
|
0,10 mm
0,15 mm
0,20 mm
0,30 mm
0,40 mm
0,50 mm
0,90 mm
|
0,15 mm
0,20 mm
0,25 mm
0,35 mm
0,50 mm
0,60 mm
1,0 mm
|
0,15 mm
0,15 mm
0,20 mm
0,25 mm
0,40 mm
0,60 mm
0,80 mm
|
|
Liegt der Restring unterhalb dieser Werte, so ist er in Absprache mit dem Kunden aufzuweiten. Dabei ist zu beachten, dass der minimale Leiterabstand nicht unterschritten wird.
6.4.5 Wärmefallen
Lötstellen in grossen Kupferflächen (Masse oder Speisung) müssen mit einer Wärmefalle versehen werden, damit beim Lötprozess die Wärmeableitung nicht zu „kalten“ Lötstellen führt.
|
Cu-Kaschierung
|
Isolations-
abstand
|
Leiterbreite
|
Restringbreite
|
|
|
18 µm
35 µm
70 µm
105 µm
|
³0,15 mm
³ 0,20 mm
³ 0,25 mm
³ 0,40 mm
|
³0,15 mm
³ 0,20 mm
³ 0,25 mm
³ 0,40 mm
|
³ 0,15 mm
|
|
6.4.6 Freistellungen in Masseflächen
Masseflächen (Voll- oder Rasterkupfer) müssen einen minimalen Abstand zu nicht metallisierten Löchern und zu met. Löchern mit andern elektrischen Potentialen aufweisen.
|
Cu-Kaschierung
der Massefläche
|
Innenlagen
|
Aussenlagen
|
|
║
|
|
|
Isolations-
abstand
|
Abstand zu
met. Löchern
|
Abstand zu
nicht met. Löchern
|
|
║
║
|
|
|
18 µm
35 µm
70 µm
105 µm
|
³ 0,50 mm
|
³ 0,15 mm
³ 0,20 mm
³ 0,25 mm
³ 0,40 mm
|
³ 0,3mm
|
|
║
║
║
║║
║
|
6.5 Lötstoppmasken
Damit die zum Löten benötigten Flächen (Lötaugen, SMD-Flächen, usw.) nicht mit Lack bedruckt werden, sind in der Lötstoppmaske entsprechende Freistellungen zu platzieren. Alle nicht metallisierten Löcher sind ebenfalls freizustellen.
6.5.1 Freistellung
Die Freistellungen in der ötstoppmaske müssen immer grösser sein als das Leiterbild.
Freistellung: Standard = 0,1 mm,
minimal = 0,05 mm
6.5.2 Umsteigelöcher (Vias)
In der Regel werden Umsteiger gleich behandelt wie Bauteilelöcher. Wenn beim Löten die Wirksamkeit gegen Lötbrücken erhöht werden muss, können die Augen (Pad‘s) dieser Umsteiger auch mit Lötstopplack bedruckt werden.
Die Freistellung darf aber nicht einfach entfallen, sondern nur auf den Loch-ø + 0,20 mm reduziert werden.
6.5.3 Abstände
Der Abstand zwischen einer Freistellungen und dem Leiterbild muss mindestens gleich gross sein wie das Mass der Freistellung.
Sind zwischen den SMD-Lötflächen schmale Stege in den Kundendaten vorhanden so dürfen diese nur nach Rücksprache mit dem Kunden entfernt werden.
Das heisst nach dem Aufweiten der Maske muss geprüft werden ob diese Stege noch mindestens 0,1mm bereit sind, damit die Maske genügend Haftung hat.
6.6 Metall-Oberflächen
Mit der Wahl der Metall-Oberfläche wird auch der kleinst mögliche Lochdurchmesser beeinflusst. Siehe 6.3
6.6.1 Heissluft-Verzinnung (HAL)
|
Metall-Aufbau
|
Schichtdicke
µm
|
Kleinster Loch-Ø
|
Lagerhaltung
|
|
|
|
Zinn (99.7%)
|
1- 40 µm
|
0.25
|
12 Monate
|
|
║
|
Die Dickenunterschiede von 1 - 40 µm bei dieser Oberfläche ergeben bei bestimmten Bauteilen Fehlstellen beim Löten. Abhilfe bringt ein Wechsel zu chemisch abgeschiedenen Metall-Oberflächen.
Die erhöhte Wärmebelastung beim „bleifreien HAL“ bedingt folgende ║
Einschränkungen. ║
|
Merkmal
|
Grenzwerte
|
|
║
|
|
Leiterplattendicke
|
1.0 - 4.0 mm
|
|
║
|
|
Kupferdicke, Aussenlagen
|
20 - 75 µm
|
|
║
|
|
Kupferdicke, Innenlagen
|
18 - 75 µm
|
|
║
|
Bei BGA-Lötungen werden vermehrt Lötflächen mit Ø < 0,6 mm benutzt. Diese kleinen Lötflächen werden mit HAL nicht mehr zuverlässig verzinnt. Für eine einwandfreie Lötfläche muss die Oberfläche mit einer chemischen Metallisierung oder mit einer organischen Schutzschicht ausgeführt werden.
6.6.2 Chemische Metallabscheidungen
Diese chemische Metallabscheidung ergibt eine sehr gleichmässige,
dünne Schutzschicht
|
Metall-Aufbau
|
Schichtdicke
µm
|
Kleinster Loch-Ø
|
Lagerhaltung
|
|
|
|
Nickel
Gold (*
|
5 – 8 µm
0.05 - 0.1 µm
|
0.1 mm
|
> 12 Monate
|
|
|
|
Zinn (99.9%)
|
1.0 µm
|
0.2 mm
|
6 Monate
|
|
║
|
|
Silber (99.9%)
|
0.2 - 0.5 µm
|
0.1 mm
|
6 Monate
|
|
|
|
*) Für Einpresstechnik ist Nickel/Gold nicht geeignet, da beim Einpressen Risse in der Nickelschicht entstehen können
|
|
|
|||
6.7 Beschriftungsdrucke
Damit der Druck an der fertigen LP noch lesbar ist, muss die Strichbreite mindesten 0.2 mm und die Schrifthöhe 1.27 mm betragen.
Damit die Farbe nicht auf die Lötflächen oder in Löcher gedruckt wird, muss ein minimaler Abstand von 0.2 mm zu diesen Flächen eingehalten werden. Dies gilt auch für alle Umsteigelöcher.
|
|
Bei der Datenaufbereitung vor der Fertigung werden alle Beschriftungselemente mit einem kleineren Abstand automatisch entfernt (Clipping).
6.8 Abziehbarer Lötabdecklack
Die Flächen müssen umlaufend 0.5 mm grösser sein, als der abzudeckende Bereich des Leiterbildes. Benachbarte Teile des Leiterbildes, die nicht von Lötabdecklack bedeckt sein dürfen, sind zuverlässig freigehalten, wenn der Abstand vom Rand des Lötauges zum Rand der angegebenen Fläche mindestens 0.6 mm beträgt.
Bohrungen bis 1.8 mm Durchmesser werden vom Lötabdecklack zuverlässig überspannt. Grössere Löcher bleiben offen. ║
Damit beim Druck kein Lack durch die Löcher auf die Gegenseite der Leiterplatte fliesst, sollte bei Löcher >1.8 mm die Lötabdeckmaske nur bis ca. 0.3 mm über den Lochrand hinausgehen.
Einzelne Bereiche mit Lötabdecklack lassen sich später leichter entfernen, wenn mit einer Brücke verbunden sind.
6.9 Lochfülldruck
Für das Testen auf Vakuum-Adapter und für bestimmte Lötvorgänge werden die Umsteigelöcher mit einem Fülldruck geschlossen. Wird diese Ausführung vom Kunden verlangt, so müssen die entsprechenden Daten vom Kunden direkt angeliefert oder aus den Bohrinformationen aufbereitet werden. Die Aussenlage auf die der Lochfüller gedruckt wird, muss ebenfalls vom Kunden festgelegt werden.
|
Merkmal
|
Grenzwerte
|
|
|
|
Lochdurchmesser
|
0.2 - 0.8 mm
|
|
|
|
Leiterplattendicke
|
0.5 – 6.0 mm
|
|
║
|
|
|
║
║
║
|
||
|
Freistellung in der Druckvorlage
|
Loch-ø + 0.4 mm
|
|
║
|
Bedruckte Umsteiger müssen mindestens 0,5 mm von der nächsten Lötfläche entfernt sein, damit kein Lack auf diese Stellen verschmiert wird.
Wird dieses Mass unterschritten muss eine Kundenabklärung erfolgen.
6.10 Carbon-Aufdrucke
Das Layout muss entsprechend den Vorgaben in der IPC- Normierung ausgelegt sein.
6.10 Mechanische Bearbeitung
6.10.1 Aussenmasse mit ungleichen ±-Toleranzen
Wenn auf der Kundenzeichnung die Aussenmasse ungleiche ± Toleranzen aufweisen, errechnen sich die tatsächlichen Masse auf die Mitte dieser Toleranz
6.10.3 Ritztechnik
Wenn Leiterplatten geritzt werden - ob als Einzelteil oder Liefernutzen - müssen die Fertigungsnutzen in der Ritzmaschine mit Fangstifte aufgespannt werden. Der Minimalabstand von den Aufnahmebohrung im Nutzenrand bis zur ersten Ritzung beträgt 6,0 mm.
Die minimale Leiterplattendicke die geritzt werden kann ist 0.80 mm
Die Leiterplatten sind nach dem Brechen ca. 0,3 - 0,4 mm grösser als das Nennmass.
Damit beim Bearbeiten keine Leiterbahnen angeritzt werden, sind bestimmte Abstände von den Leitern zur Aussenkontur nicht zu unterschreiten
|
Leiterplatten-Dicke
S
|
Reststeg-
Dicke. (1
R
|
Kerbenbreite
K
|
Abstand Leiter
zu Kontur
M
|
|
|
0,8 mm
|
0.25 mm
|
0.2 mm
|
0.30 mm
|
|
|
1,0 mm
|
0.30 mm
|
0.25 mm
|
0.30 mm
|
|
|
1,2 mm
|
0.30 mm
|
0.3 mm
|
0.40 mm
|
|
|
1,6 mm
|
0.30 mm
|
0.4 mm
|
0.50 mm
|
|
|
2,0 mm
|
0.30 mm
|
0.5 mm
|
0.60 mm
|
|
|
2,4 mm
|
0,40 mm
|
0.6 mm
|
0.75 mm
|
|
|
3,2 mm
|
0,50 mm
|
0.8 mm
|
1.00 mm
|
|
|
|
1) Die Standard-Toleranz ist +0,1 / -0,05 mm
|
|
||